Mark und MarkaaDie damalige finnische Markaa von heute und die frühere Deutsche Mark haben einen
erkennbar gleichen sprachlichen Ursprung. Vom Ende des 14. Jahrhunderts an bis ins 16. Jahrhundert war
die lübische Mark des Wendischen Münzvereins die wichtigste Handelsmünze
im Ostseeraum, auch in Finnland.
Mark war in Deutschland früher vor allem eine Gewichtsbezeichnung. Sie stand
in einem einfachen, in ganzen Zahlen auszudrückenden Verhältnis
zum Pfund aus den Zeiten Karls des Grossen: Zwei Mark waren in Deutschland ein Pfund.
MaximumkarteWas eine Maximumkarte ausmacht ist, dass die Postkarte weitgehenst mit dem Motiv der Briefmarke übereinstimmt. Ausserdem wird die Briefmarke auf die Bildseite der Karte geklebt und nicht wie gewöhnlich auf die Rückseite. Trotz das sich die Marke auf der Vorderseite befindet, kann sie mit einem Sonder- oder Ersttagsstempel versehen werden.
Medaillen, Die erstenSchau- oder Gedenkprägungen mit Reliefdarstellungen zur Erinnerung an ein Ereignis oder eine geschichtliche Persönlichkeit. Die ersten Medaillen entstanden um 1400 in Burgund für den Herzog von Berry.
Monegassische Euro-MünzenDas 2 Euro-Stück ziert das Porträt des Fürsten Rainier III., das 1 Euro-Stück zeigt ebenfalls Rainier mit seinem Sohn Prinz Albert als Doppelporträt.
Die 10-, 20- und 50-Cent-Stücke zeigen das fürstliche Siegel der Grimaldis und auf den drei kleinsten Cent-Stücken ist das fürstliche Wappen abgebildet.
Monegassische Landeswährung vor dem EURO
Das Fürstentum Monaco besass die gleiche Währung wie Frankreich, die Franc und die Centimes.
MonogrammeDas Wort "Monogramm" bedeutet nichts anderes als "Einzelbuchstabe". Man versteht unter dem Begriff heute allerdings die meist kunstvoll ineinander verschlungenen Anfangsbuchstaben von Namen.
Monogramme kommen schon in der Antike auf Münzen vor. Häufig sind sie vor allem auf Kleinmünzen des 17. bis 19. Jahrhunderts zu finden. Viele dieser Münzen kann man nur über die Monogramme zuordnen und bestimmen.
Die tradition der Darstellung von Monogrammen im Münzbild wird bis in die Gegenwart fortgesetzt. So zeigt z.B. die Luxemburgische 2-Euro-Gedenkmünze 2004 das Portrait von Großherzog Henri mit seinem Namenszeichen "H".
MotivphilatelieDer Aufbau einer Motivsammlung wurde vor einigen Jahren von vielen Sammlern anderer
Richtungen noch als nutzlose Spielerei abgetan. Motivsammlungen sind aber
heute Sammlungen nach überlieferten rein philatelistischen Grundsätzen
absolut gleichgestellt, werden allerdings bei Ausstellungen nach einem
speziellen Reglement bewertet. Die Motivphilatelie erfordert je nach gewähltem
Thema intensive Arbeit und nicht zuletzt grössten Idealismus.
Münzen, Die erstenUm zu vermeiden, dass bei jedem einzelnen Tausch- oder Zahlungspaket die entsprechende Menge Silber oder Gold abgewogen werden musste, kam es schon im Lyder- und Perserreich zur Prägung von Münzen, d.h. von gewichtsgleichen, einheitlich geformten Metallscheibchen mit obrigkeitlichem Siegel, durch den die ausgebende Stelle die Gewähr für Vollwichtigkeit und Metallgehalt der Stücke übernahm.
Münzen, handgeprägtehandgeprägte Münzen sind ohne Zuhilfenahme von Maschinen mit dem Hammer geschlagen. Bei dem Vorgang des Prägens hält eine Hand des Münzarbeiters den Oberstempel, der auf den Unter stempel mit dem daraufgelegten Schrötling gesetzt ist, die andere Hand schlägt mit einem kräftigen Hammerschlag auf den Oberstempel.
MünzmetalleAbkürzungen bei Münzmetallen:
Silber: Ag
Gold: Au
Kupfer: Cu
Nickel: Ni
Kupfer/Nickel: Cu/Ni
Zink: Zn
MünzmeisterzeichenAls Münzmeister wird gernerell der Leiter einer Münzstätte bezeichnet.
Münzmeisterzeichen sind bei den aktuellen Euros ganz besonders gefragt. Denn
gerade die Münzen von der Königlich Niederländischen Münzstätte weisen in
ganz kleiner geprägter Form die verschiedensten Münzmeisterzeichen auf. Wie
z.B. Pfeil und Bogen (Chris van Draanen, Münzdirektor von 1988-1999), Pfeil
und Bogen mit Stern (Erik van Schouwenberg, Übergangsjahr 2000)
MünzsammlerIn der Sammlersprache spricht man bei Münzsammlern von "Numismatikern".